Gemeindeversammlung mit Pfarrerwahl

Das Ergebnis steht fest:
alle 29 Stimmberechtigten haben für Lothar Haag gestimmt
Nach dem Gottesdienst am 1. März fand die erste Gemeindeversammlung des Jahres 2020 statt.
Der sicherlich wichtigste Punkt auf der Tagesordnung war die Wahl eines neuen Pfarrers.
Mit 29 Ja-Stimmen der 29 stimmberechtigten Gemeindemitglieder erreichte Lothar Haag das bestmögliche Ergebnis.
Für eine Wahl waren mindestens 21 der 29 Stimmen (70%) erforderlich.
Dekan Klaus Rudershausen beglückwünschte telefonisch den Neugewählten, der die Wahl annahm.
Mit dem Ende der Vakanz ist allerdings erst Anfang August zu rechnen.


Feier am Aschermittwoch

Beginn unserer Vorbereitungszeit auf Ostern unter dem Symbol des Labyrinths

Die alt-katholische Gemeinde Aschaffenburg lässt sich in der Vorbereitungszeit auf Ostern von dem Symbol des Labyrinths begleiten.
Der Gottesdienst am Aschermittwoch fand im Haibacher Gemeindesaal statt, auf dessen Boden ein großes Labyrinth mit Seilen ausgelegt war.
Während einer ganz persönlichen Begehung durch das ausgelegte Labyrinth konnte sich Jede und Jeder auf diese Symbolik einlassen. Dabei konnte ein Gedanke gefasst werden, der während des anschließenden Aschekreuzes zur eigenen Stärkung gesprochen wurde.
Verschiedene Texte vertieften während des Gottesdienstes das zugrundeliegende Thema, zum Beispiel der Text ‚Labyrinthweg‘ nach Gernot Candolini.
Clemens Wombacher
Mit Schnüren wurde ein Labyrinth gelegt …
… das wir dann meditativ durchschritten.

Vorstellung von Lothar Haag

Lothar Haag, der Bewerber um die Pfarrstellen Offenbach und Aschaffenburg, feierte am 16.02.2020 mit der Aschaffenburger Gemeinde den Sonntags-gottesdienst in der evangelischen Paul Gerhardt-Kirche.
In der Predigt sprach er über die Freiheit der Entscheidung, die den Menschen von Gott gegeben ist. Ausgangspunkt dieser Überlegungen war eine Stelle aus dem Buch Jesus Sirach.
Lothar Haag bei der Predigt …
… und bei der Gabenbereitung
An den Gottesdienst schloss sich ein Gespräch mit dem Bewerber an, bei dem die Gemeinde ihn und er die Gemeinde etwas kennenlernen konnte. Lothar Haag zeigte sich beeindruckt von dem in der Gemeinde begonnenen Prozess zur Gemeinde-entwicklung. Seine Aufgabe als zukünftiger Pfarrer sieht er im Fall seiner Wahl darin, die Gemeinde auf ihrem begonnenen Weg zu begleiten und dabei zu unterstützen, dass die erlebte Lebendigkeit erhalten und gefördert wird. Als wichtige Aufgaben nannte er unter anderem den Kontakt zu Jugendlichen und zu Familien mit Kindern ebenso wie Besuche bei älteren oder kranken Gemeindemitgliedern. Auch das Gespräch mit den anderen christlichen Kirchen vor Ort ist ihm ein Anliegen.
Die wahlberechtigten Mitglieder der Gemeinde (das sind alle, die das 16. Lebensjahr vollendet haben) sind eingeladen, bei der Pfarrerwahl am 01.03. ihre Stimme abzugeben. Die Gemeindeversammlung mit Wahl des Pfarrers findet nach dem 15 Uhr-Gottesdienst statt.
 

Verabschiedung von Christopher Sturm

Mit einem Gottesdienst am 5. Januar in der Haibacher Paul-Gerhardt-Kirche verabschiedete sich Pfarrer Christopher Sturm aus der alt-katholischen Gemeinde Aschaffenburg. Sieben Jahre war der Schwabe als Priester in den Gemeinden Aschaffenburg und Offenbach tätig – eine Zeit, in der sich gerade die Aschaffenburger Gemeinde stetig weiterentwickelt hat. Der Vorsitzende des Kirchenvorstands, Clemens Wombacher zog bei seinen Dankesworten Parallelen zum Weg der Heiligen Drei Könige: Unterwegs sein, Verheißungen folgen, Hoffnungen und Wahrheiten auf der Spur sein. Pfarrer Sturm ziehe nun weiter „in gleicher Mission, dem gleichen Stern folgend“.
Die Aschaffenburger Gemeinde dankte ihm für seine segensreiche Arbeit zwar nicht mit Gold, Weihrauch und Myrrhe, wie der Kirchenvorstandsvorsitzende erklärte, doch symbolisierten die Geschenke (ein Essensgutschein, ein Fußball und ein guter Tropfen Wein vom Untermain) das, was dem Seelsorger immer wichtig und wertvoll sei: Gemeinschaft erleben, die Fähigkeiten aller zur Entfaltung bringen und sich und andere heil machen. Christopher Sturm wird als Pfarrer künftig die alt-katholische Gemeinde in Stuttgart übernehmen.
Klaus Scherer
KV-Vorsitzender Clemens Wombacher überreicht Pfarrer Christopher Sturm die Abschiedsgeschenke

Jetzt wirds konkret! – Der Prozess geht weiter

Auch unser zweiter Gemeindetag war mit ca. 20 Gemeindemitgliedern stark besucht.
Nun ging es also darum, an den drei am 1. Juni erarbeiteten Schwerpunktthemen anzusetzen und ganz praktisch und konkret zu klären:
* Wie wollen wir unser Gemeindeleben weiterhin lebendig gestalten?
* Was wollen wir dafür tun?
* Welche Aufgaben hat in dem Rahmen ein eigenes Gemeindezentrum und welche Anforderungen sind daran zu stellen?
Der vollständige Bericht von Clemens Wombacher ist hier zu finden.

Wir sind unterwegs – Unser Prozess zur Gemeindeentwicklung


Vor dem Hintergrund des möglichen Erwerbs eines eigenen Gemeindezentrums und den damit verbundenen finanziellen Risiken hatte unser Kirchenvorstand beschlossen, einen Prozess zur Gemeinde-entwicklung auf den Weg zu bringen.
Der Start dazu war der Gemeindetag, der am Nachmittag des 1. Juni 2019 stattfand.
In einer strukturierten Bestandaufnahme wurde festgehalten, wo wir unsere Stärken („hier brennt das Feuer“) und unsere Potentiale („hier liegt die Glut“).

Aus einer individuellen Gewichtung ergaben sich Schwerpunkte, um die wir uns in Zukunft kümmern wollen.
Clemens Wombacher hat die Ergebnisse des Gemeindetages in diesem Artikel zusammengestellt.
 

Schule der Zukunft – Vorstellung im Abendtreff

Auf der Suche nach einem geeigneten diakonischen Projekt für unsere Gemeinde hatten wir am 10. April 2018 Claudia Klein, Felix Pougla und Michael Reichert eingeladen, uns die „Schule der Zukunft“ in Avéta, Togo, vorzustellen.
Aus Privatinitiative entstanden, hat sich in Partnerschaft mit dem Weltladen Schöllkrippen als Träger und anderen Sponsoren ein Projekt entwickelt, das sich sehen lassen kann: es wurden aus Spendengeldern nicht nur Gebäude für Schule und Kindergarten finanziert – die Lehrerinnen und Lehrer werden aus Spendengeldern bezahlt, um Nachhaltigkeit zu gewährleisten.
Felix Pougla, Claudia Klein und Michael Reichert tragen das Projekt Schule der Zunkunft      Foto: Helga Nutz
Claudia Klein brachte uns anhand einer sehr informativen Präsentation engagiert, offen und sachkundig Land, Leute, die politische Situation und natürlich den Fortschritt des Projekts näher.
Infos hierzu sind auch auf der Projekt-Webseite Schule-der-Zukunft-Togo zu finden.
Helmut Neuhaus und Felix Pougla brachten zum Abschluß des Abends ein reizvolles Zwiegespräch zwischen E-Klavier und Trommel        Foto: HE  Jung

E-Mail-Verteiler „Über den Tellerrand“ im Aufbau

Welche Informationen werden an diesen Verteiler verschickt?
Einladungen, Termine, Hinweise zu den unterschiedlichsten caritativen, sozialen, christlichen Veranstaltungen, Aktionen etc., die für Gemeindemitglieder von Interesse sein könnten.
Wer kann Infos verschicken?
Wer eine Information verbreiten möchte, kann diese ebenfalls an mich per E-Mail schicken. Ich leite diese dann „BCC“ an den Verteiler weiter.
Wer kann sich für den Verteiler anmelden?
Alle, die Interesse haben.
Und wie?
Eine E-Mail schreiben unter dem Stichwort „Über den Tellerrand“ an Judith Scherer
Wieso überhaupt ein weiterer E-Mail-Verteiler?
Unser Infobrief enthält alle wichtigen und offiziellen Mitteilungen und Termine unserer AK-Gemeinde, sowie Informationen der Offenbacher Gemeinde und Termine aus dem Dekanat. Er wird an ALLE Mitglieder (und Freunde) der Aschaffenburger Alt-Katholischen Gemeinde verschickt.
Viele Gemeindemitglieder engagieren sich bei caritativen, sozialen, christlichen, musikalischen Projekten usw. und möchten gerne auf diese aufmerksam machen. Dadurch stellte sich immer wieder die Frage: „Ist das ein Thema für den Infobrief?“ „Eigentlich ja nicht, aber …“
Über diesen neuen Verteiler können wir nun schnell, formlos, unkompliziert und auch unabhängig von Terminen und Fristen des Infobriefs informieren.
Ich bin gespannt auf die Resonanz.
                                                                                                    Judith Scherer

KV-Vorsitzender Clemens Wombacher liest die Wahlurkunde vor

 

 

 


Labyrinthweg nach Candolini