Gemeinde Augsburg / Berichte

2020

Unser Gemeindeleben in Zeiten von Corona – eine Zwischenbilanz (18. April 2020)













 „Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus hat die Synodalvertretung eine Notfallverordnung erlassen, die ab sofort gilt. Alle öffentlichen Gottesdienste sowie alle Gemeindeveranstaltungen und Gremiensitzungen werden bis auf weiteres eingestellt. …..   Euer Bischof Matthias“
So lautete die Botschaft unseres Bischofs am 13. März 2020.

Von da an war alles anders. Keine gewohnten Gottesdienste mehr, kein Gemeindeleben, kein Kirchenkaffee, kein Chor, keine baf- und bam-Gruppe – alles abgesagt.
In den folgenden Tagen wurde wohl vielen von uns erst richtig bewusst, wie wichtig uns Gemeinschaft  und menschliche Nähe ist, jetzt, da wir sie nicht mehr leben konnten.  Jetzt wurde uns klar, wie selbstverständlich wir immer alles genommen hatten, jetzt, wo es uns fehlt. Trotz aller inneren Verbundenheit.
Unsere Pfarrerin musste sich also etwas ausdenken, um das Loch, das sich auf einmal auftat, mit Hoffnung und dem Gefühl von Gemeinschaft wieder zu schließen. Da sich die Gemeinde einer völlig neuen Situation gegenübergestellt sah, stellte sich die Frage – Althergebrachtes bringen oder neue Wege gehen? Pfarrerin Caspari entschied sich für neue Wege. Kreativität war also gefragt.
Statt einsame Gottesdienste per Video-Stream zu veranstalten, ließ sie den Gemeindemitgliedern regelmäßig Vorlagen per E-Mail zukommen. Die Idee dahinter war und ist, dass sie uns für spirituell reif genug hält, uns individuell an neuen Formen des Gottesdienstes zu beteiligen, auch ohne die persönliche Anwesenheit einer Priesterin. Dass wir auf die Dauer ohne sie auskommen könnten oder wollten, davon kann natürlich nicht die Rede sein. Zum einen wird die Pfarrerin weiterhin passende Impulse für uns gestalten, solange die räumliche Trennung anhält, und zum andern ist sie sowohl per Mail als auch per Telefon ständig in Kontakt mit ihren Gemeindemitgliedern. Außerdem würden wir nicht für immer auf eine Eucharistiefeier verzichten wollen.
Als erstes erhielten wir die „Klingende Verbundenheit“. Die Glocken unseres Kirchturms sollen ja weiter läuten und von nun an auch im Internet zu hören sein. Unser Geläut – etwas, das wir kannten und schätzten. Zu seinem Klang versorgte uns die Pfarrerin  mit  Impulsen zu Dankbarkeit und Mitgefühl. Sie ermunterte uns dazu, Gottes Frieden und Liebe in uns wahrzunehmen und spendete Worte des Trostes.
Seitdem gibt es regelmäßig Impulse für Sonn- und Feiertage – Gebete, Bibeltexte, Gedichte und die Gedanken der Pfarrerin dazu, warmherzig und frei von jeglichem moralischen Zeigefinger – keine stereotypen Worte, sondern kleine Anregungen zum Innehalten, zum Nachdenken, um Zuversicht zu fassen und Verbundenheit zu spüren, mit uns selbst, mit anderen, mit der Natur, mit Jesus, mit Gott.  
Zu den gewohnten Zeiten – Sonntag 10 Uhr, Gründonnerstag 19 Uhr, Karfreitag 15 Uhr, Ostermorgen 6:30 Uhr zum Sonnenaufgang – konnten wir zuhause allein „gemeinsam“ Gottesdienst feiern im Bewusstsein, dass jetzt viele Mitglieder unserer Gemeinde genau dasselbe tun würden. Ein tröstlicher Gedanke.
Aber es sollte ja auch etwas bleiben. Deshalb wurden wir angeregt, Fotos von unseren Hausaltären oder der aufgehenden Sonne am Ostermorgen zu machen und an die Pfarrerin zu schicken. Und jedes Mal wurde dann eine Collage davon angefertigt und allen zugeschickt. Die Collagen werden seit dem Ostersonntag in unserer Kirche aufgehängt, auf den Wandteppichen hinter dem Altar, als Zeichen unseres weiterhin bunten „Gemeindelebens“ und unserer Verbundenheit.
Was zeigen diese Collagen? Einen Stein, Palmbuschen, eine Schale mit Wasser, einen Teller mit Brot, ein Kreuz, die aufgehende Sonne – und immer eine brennende Kerze. Symbole für unsere Trauer und Ängste, aber auch für Hoffnung und Frieden und Dankbarkeit.
Am Palmsonntag wurden wir angeleitet, den Palmentanz zu tanzen, so wie wir ihn jedes Jahr gemeinsam vor der Kirche tanzen. Wir wurden angeregt, Brot zu backen für Gründonnerstag und ein Kreuz aus Naturmaterialien zum Karfreitag zu gestalten. Und Peter Schneider, Priester i.E., gestaltete unsere diesjährige Osterkerze mit einer aufgehenden Sonne.
Tröstlich ist, dass wir uns darauf verlassen können, weiterhin mit Impulsen versorgt zu werden, die stets mit einem Segensgebet enden, das uns über die Zeit halten und tragen kann. Es werden weiterhin Collagen unserer Bilder angefertigt werden.  Und nach wie vor wird ein Gebet des Schweizer Mystikers Franz-Xaver Jans-Scheidegger beigefügt sein.
Hier das Gebet zum Ostermorgen:

                                                                             Was suchst du?

ICH bin da,
auch wenn du MICH nie fassen kannst.
Berührt dich ein Strahl MEINES Lichtes,
so leuchtet eine ganze Sonne im Blickpunkt
deines Schauens.
Wie kannst du so MEINEN Strahl noch
unterscheiden.
Verwechsle MICH nie mit der Sonne,
die du schaust,
aber vergiss nicht,
dass MEIN Licht die Sonne erfüllt,
und dass ein Strahl MEINES Lichts
auch in der Mitte deines Herzens als Sonne
Aufleuchtet.
Schaue und verweile in MEINEM Lichte,
du, MEIN Ebenbild!

Vielen von uns bedeuten diese Impulse sehr viel. Sie leiten uns durch eine schwierige Zeit, lassen aber auch Raum für Individualität. So können wir weiterhin Gemeinschaft leben und uns miteinander verbunden wissen. Die zahlreichen positiven, dankbaren Rückmeldungen zeigen, dass die Gemeinde auf einem guten Weg ist.

Birgit Mair

 

Besuch auf dem Hühnerhof von Anna und Jörg

Baf-Frauengruppe auf dem Bio-Hasenberghof in Adelsried





„Für uns bedeutet Bauer sein pures Glück.“
So ein Satz war in den letzten Monaten von den wenigsten Landwirten zu hören. Eher beklagten sie ihre schwierige Lage (viel Arbeit und wenig Gewinn) und/oder blockierten aus Protest mit ihren Traktoren die Straßen.
Für manche aber gilt dieser Satz nach wie vor. Und an diesem Glück wollten wir teilhaben. So machten wir, eine baf-Frauengruppe, uns an einem zwar kalten, aber sonnigen Märzsonntag auf den Weg, um im Landkreis Augsburg einen auf Hühner spezialisierten Bio-Landwirtschaftsbetrieb zu besuchen.
Die Bäuerin Anna, eine junge Frau, empfing uns und erzählte uns mit Leidenschaft und Begeisterung, aber auch mit Sinn für Betriebswirtschaft, von ihrem Leben.
Aus einer Schülerliebe hatte sich zwischen Anna und Jörg eine tiefe Verbundenheit entwickelt. Sie verband auch das gemeinsame Interesse, den traditionsreichen bäuerlichen Familienbetrieb zu übernehmen. Und sie wollten eine besondere Landwirtschaft, eine, die die Bedürfnisse der Tiere und der Natur in den Mittelpunkt stellt, damit hochwertige Produkte entstehen.
Die beiden verstehen ihre Arbeit als einen Teil der Gemeinschaft und der Natur. Ihr Ziel ist, den betrieblichen Kreislauf zu schließen, die Futterzufuhr von außen so gering wie möglich zu halten und die Ressourcen zu schonen.
Das Futter für die Hühner wird selbst produziert (Mais, Gerste, Weizen, Ackerbohnen) und selbst gemischt. Auf chemisch synthetische Pflanzenschutzmittel wird verzichtet und die Ackerböden werden ausschließlich mit dem eigenen Mist gedüngt (der z.B. bei der Hühnerhaltung anfällt) und mechanisch bearbeitet.
Bereits beim Stallbau haben Anna und Jörg darauf geachtet, dass die Hühner ihrem artgerechten Verhalten nachgehen und so leben können, wie es die Natur vorgesehen hat. Beispielsweise, dass sie genügend Auslauf im Freien haben und dass sie sich mit ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Sandbaden, ihre Zeit vertreiben können. Es wurden sogenannte Nester angelegt, in die sie sich zurückziehen können. Mit diesen Maßnahmen gehen die beiden über die Bioland-Verbandrichtlinien weit hinaus. Die Folge ist, dass die Hühner gesund sind und das Risiko zu erkranken, gering gehalten wird.
Die Eier von ca. 6000 Hühnern müssen sortiert, verpackt und vermarktet  werden. Sie sollten die am Markt gewünschte Größe und einen schönen gelben Dotter haben, und die Schale sollte nicht zu dünn sein. Eier sind ein sehr empfindliches Gut. Die Sortierung erfolgt durch eine Maschine, und wenn ein Ei bricht, muss sehr viel Zeit aufgewendet werden, um sie zu reinigen.
Wichtig ist für das Ehepaar, dass keine Tiere durch ihre Arbeit leiden. Deshalb praktizieren sie die sogenannte Zweinutzung. Das heißt, die männlichen Küken werden nicht geschreddert, wie das allgemein üblich ist, sondern die „Bruderhähne“ dürfen leben. Das bedeutet einen hohen Kostenaufwand. Erst wenn sie nach 10 Wochen ihre Maximalgröße erreicht haben, werden sie verkauft. Sie sind dann halb so groß wie handelsübliche Hähnchen, aber das Fleisch schmeckt sehr lecker. Davon konnten wir uns selbst überzeugen, da fast alle Teilnehmerinnen im Hofladen neben Eiern auch ein „Bruderhähnchen“ kauften.
Nach der Besichtigung des Stalls und dem Einkauf im Hofladen zeigten sich alle Teilnehmerinnen sehr beeindruckt, mit welcher Liebe zu den Tieren und zur Natur und damit auch zu den Menschen die beiden Landwirte ihren Betrieb führen und ihre Arbeit tun. Für uns als Verbraucherinnen wurde deutlich, was es heißt, Bauer oder Bäuerin im ganzheitlichen Sinne zu sein und die Menschen mit guten Lebensmitteln zu versorgen. Dafür gebührt ihnen unser Dank und unsere Wertschätzung.

Ingrid Thalhofer
Quelle: www.bio-hasenberghof.de

 

Ein jüdisches Ensemble in einer christlichen Kirche – eine beglückende Einheit

Junia-Konzert des Ensembles Feygele am 18. Januar 2020





Was war das für ein wunderschöner Abend, dieser Samstag im Januar! Die Sonne war  schon vor mehr als 45 Minuten untergegangen, also war der Schabbat beendet, und das Konzert  des jüdischen Ensembles Feygele konnte in unserer christlichen Apostelin-Junia-Kirche  stattfinden. Freilich mussten die Vorbesprechung und der Aufbau der Technik schon am Freitagnachmittag bis zum Beginn des Schabbats beendet sein. Dieses Zeitlimit beschleunigte sicher auch einige Entscheidungen technischer Natur. Am Samstagabend war dann alles perfekt, auch die neue stimmungsvolle Beleuchtung, die nicht nur unsere Wandteppiche, sondern auch die Musikerinnen und Musiker ins rechte Licht rückten. Dank an alle Beteiligten, vor allem an Alexandra, die so schnell gehandelt hatten!
An diesem Abend stimmte alles. Unser Kirchenraum mit seiner super Akustik – die Freude aller, die dort Musik machen -, eine vollbesetzte Kirche, die Menschen, die sich von der so abwechslungsreichen Musik mitnehmen ließen und umgekehrt auch das Ensemble wieder animierten. Ein Geben und ein Nehmen. Das Ensemble Feygele wurde vor elf Jahren von seinem Leiter Josef Strzegowski ins Leben gerufen. Die Musikerinnen und Musiker sehen sich als Botschafter des interreligiösen Dialogs und des friedlichen Miteinander von Menschen verschiedener kultureller Herkunft. Feygele möchte die Schönheit fast vergessener jüdischer Melodien wieder zum Leben erwecken.
Christina Drexel mit ihrem wandlungsfähigen Sopran, Kristina Dumont, Violine, Roland Höffner, Bass, Gislinde Nauy, Klarinette, und Josef Strzegowski, Perkussion, bildeten eine wunderschöne Einheit. Fast hätte das Konzert abgesagt werden müssen, weil der Pianist erkrankt war, wenn nicht Stephanie Knauer in letzter Minute noch eingesprungen wäre und souverän ihren Part gemeistert hätte.

Ein beglückender Abend, den uns das „Vögelchen“, das „Feygele“, geschenkt hat.
Wir freuen uns auf das nächste Jahr, sie wollen wieder kommen.

Marianne Hollatz

 

Älter werden, weiter wachsen – ein Erfahrungsbericht





Altkatholische Männer können nicht nur Weißwurst und Schafkopf. Beim ersten Treffen unserer Männergruppe schon wuchs der Gedanke, sich intensiv mit essentiellen Fragen zu beschäftigen. So kam es, dass sich vier von uns einigermaßen spontan in Schloss Craheim, Begegnungsstätte Lebenszentrum für die Einheit der Christen zum Seminar „Älter werden, weiter wachsen“ angemeldet haben. Mit ganz unterschiedlicher Biografie und Sozialisierung machten wir uns auf den Weg; vormals lutherisch evangelisch, freikirchlich evangelisch oder römisch katholisch hatten wir uns in der altkatholischen Kirche gefunden. Die gut dreistündige Autofahrt ermöglichte uns schon guten Austausch.
Craheim im Kreis Hassberge in Unterfranken gelegen, empfing uns entgegen schlechtem Wetterbericht mit thematisch passender herbstlicher Stimmung in einer Abwechslung  aus dunklen Wolken und strahlenden Lichtformationen am Himmel und einem grandiosen Blick vom Schlossberg aus in die weite Landschaft, von dem man sich nur wünschen konnte, dass er bildhaft für unseren Blick aufs Leben steht. Auch das Schloss fügte sich symbolisch ins Thema. Es strahlte, herrschaftlich auf dem Hügel, einen beeindruckenden Glanz aus. Aus der Nähe betrachtet sah man dann, wie der Zahn der Zeit nagt. Die nach Süden ausschreitende  freitragende Außentreppe war nur auf einer Seite begehbar, auf der anderen Seite gesperrt und von unten mit Balken gestützt. Das Betreten des Balkons im Kuppelsaal war wegen Einsturzgefahr verboten. Am ersten Abend gab es kein warmes Wasser.
Das Abendessen, man streckte die Fühler aus. Neben uns „Alten“ lief ein Seminar für  Männer, die beten,  und eins für (junge) Frauen mit Power. Nach dem Essen noch zwei Stunden mit einer Vorstellungsrunde. Große Bandbreite. Seminarleiter waren das über 80-jährige Ehepaar Endres, Pfarrer mit Frau, der früher 18 Jahre geistlicher Leiter auf Craheim war und seit 18 Jahren mit viel Seminararbeit im Ruhestand ist. Insgesamt waren wir 35, weit mehr, als geplant. Schlaglichter zu einigen Teilnehmern:  Ein Arzt, der im Rentenalter seinen Beruf noch liebt,  eine Apothekerin, Lehrerinnen, eine Verkäuferin, die die Kunden mag, Mitglieder einer christlichen Lebensgemeinschaft, ein Physiotherapeut, der seinen Beruf als Handwerk im besten Sinn versteht, ein Bildhauer, Erzieherinnen, Menschen, die noch im Beruf sind und solche, die schon weiter sind, Paare, Alleinstehende, Verwitwete …. Die Vorstellungsrunde zeigte unterschiedliche Erfahrungen und Blicke aufs Älterwerden, die wir mitbringen. Die Spannung stieg. Aber zunächst gab es einen geselligen Ausklang im Schlosskeller.
Die Tage hatten dann einen wohltuenden Rhythmus. Um 08.00 Uhr eine halbe Stunde Morgenandacht, ein guter Einstieg in den Tag, nicht zuletzt wegen des gemeinsamen Singens, das von allen kräftig mitgetragen wurde und sich auch in den Arbeitseinheiten wiederfand. Dann thematische Arbeit, gutes Mittagessen, lange Mittagspause, die Freiraum ließ, mir zum Beispiel für zwei Stunden schöne Wanderung auf dem Rennweg. Dann wieder thematische Arbeit, Abendessen, nochmals Arbeit und wieder in den Schlosskeller, ohne aber dort zu versumpfen. Wir haben ja doch schon Alter und Erfahrung?
Keine erholsamen, sondern anstrengende Tage? Mitnichten. Jeder von uns ist um gute Erfahrungen reicher heimgekommen. Klaus, von dem die Idee kam, nach Craheim zu fahren und der seit zwei Jahren im Ruhestand ist, hat zeitlich den großen Bogen gespannt und aus seiner heutigen Sicht bis zurück in die Zeit reflektiert, in der er als junger Zivildienstleistender auf Craheim war. Hannes war etwas enttäuscht, dass das Seminar des 82-jährigen Leiters zu wenig Gruppenarbeit bot, hat das aber dadurch ausgeglichen, dass er immer mal wieder an anderen Tischen gegessen hat und dort gute Gespräche geführt hat. Ich selbst habe viel Evangelisches kennengelernt und erfahren, dass es zwischen dem Eintritt in den Ruhestand und dem richtigen Altwerden heute eine Generation gibt, die es früher nicht gab.
Den Sonntagvormittag hat der Gottesdienst geprägt und auch zeitlich ausgefüllt. Umrahmt von Wortgottesdienst und Abendmahl hatten wir eine Thomas-Messe, Untertitel: Der Gottesdienst für Suchende, Zweifelnde und andere gute Christen. Im Seminarraum waren verschiedene Stationen aufgebaut. Mit meditativer Musik im Hintergrund konnten die Teilnehmer frei von Station zu Station wechseln und beliebig verweilen. Es bestand die Möglichkeit, zu den Themen Gedanken auf Zettel zu schreiben (die anonym blieben) oder anhand hinterlegter Texte zu meditieren. Stationen waren beispielsweise: „i. R.“ (im Ruhestand), „Lieber Mensch, ich kenne dich ganz genau“, „Wer bin ich?“, “ Der erste Sinn meines Lebens“,  eine Station mit einer Wand aus Ziegelsteinen, in die man Zettel mit seinem Ärger stecken konnte und weitere. Dann gab es eine Station, in der man sich die Hände salben konnte und schließlich die Mitte. Die war dem Thema Dankbarkeit gewidmet und hat jeden von uns auf unterschiedliche Weise stark angesprochen. Die Menschen, die anschließend wieder in die Kapelle gingen, um mit dem Abendmahl den Gottesdienst zu beenden, waren andere. Beeindruckend!
Dann gemeinsames Mittagessen und Heimfahrt. Was haben wir mitgenommen? Es waren vier Tage, die ihre Zeit und das Geld wert waren.

Rainer Brand

Eucharistiefeier in Zeiten der Corona-Pandemie

Gedanken von Pfarrerin Alexandra Caspari

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Osterkerze 2020

Osterkerze

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