Nachlese - Rückblicke

Nachlese – Rückblicke

61. Ordentliche Bistumssynode in Mainz beendet

Mehr Glaubensauseinandersetzung, weniger Kirchenrecht

Mit einer Eucharistiefeier unter Leitung von Bischof Dr. Matthias Ring wurde die in Mainz tagende 61. Ordentliche Synode des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken beendet. Neben zahlreichen Rechtsfragen beschäftigte sich die Synode auch mit dem inhaltlichen Leitthema „Frieden“, verabschiedete eine Leitlinie zur Prävention gegen sexuelle Gewalt und wählte u.a. eine neue Kirchenleitung. Wichtig war den Synodalen, sich bei zukünftigen Synoden mehr mit thematischen Inhalten auseinanderzusetzen und über das eigene Selbstverständnis als alt-katholische Kirche Gedanken zu machen.

Große Einmütigkeit unter den Synodalen war zu spüren, als es in verschiedenen Zusammenhängen um die Frage ging, auf den Synoden mehr inhaltlich zu arbeiten statt sich vorrangig mit Fragen des Kirchenrechts auseinanderzusetzen. Der Thementag „Frieden“ mit seinen zahlreichen Anregungen für die konkrete Friedensarbeit im Bistum und in den Gemeinden wurde als eine solche inhaltliche Auseinandersetzung mit einem wichtigen Thema empfunden.  

Ein besonderes Anliegen, welches auf der Synode deutlich wurde, war der große Wunsch, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was die alt-katholische Kirche nicht in Abgrenzung zu anderen Konfessionen ausmacht, sondern wie sie selbst ihren Glauben und ihr Selbstverständnis versteht. In diesem Zusammenhang wurde unter dem Arbeitstitel „Gottsuche“ auch der Prozess für die Entwicklung eines Glaubensbuches angeschoben, mit dessen Hilfe Menschen einen leicht zugänglichen und verständlichen Zugang zum christlichen Glauben aus alt-katholischer Sicht erhalten sollen. Damit griff die Synode auch einen Impuls auf, den Bischof Ring in seinem Bischofsbericht gegeben hatte.

Ein wichtiger Punkt war am letzten Sitzungstag die Annahme von Leitlinien zur Prävention gegen sexuelle Gewalt durch die Synode. Der Diskussionsprozess für solche Leitlinien war bereits vor sechs Jahren von der Synode im Jahr 2012 angestoßen worden. Sie sollen nun dazu beitragen, eine Kultur der Achtsamkeit und des Hinschauens zu fördern, um sexualisierte Übergriffe zu verhindern. Bischof Ring machte dabei in der Debatte deutlich: „Die Leitlinien an und für sich sind natürlich erst ein Anfang. Jetzt muss die Umsetzungsarbeit beginnen. Das wird ein erster Schwerpunkt der Arbeit der neuen Synodalvertretung sein müssen.

Vertagt wurde eine abschließende Beschlussfassung zum Thema „Ehe, Partnerschaftssegnung, Sakrament“. Bischof Ring berichtete der Synode, dass die Bischöfe der alt-katholischen Kirchen der Utrechter Union bei ihrer letzten Sitzung beschlossen haben, einen Konsultationsprozess einzuleiten, um sich bis Mitte 2020 über die Haltung der Bistümer zu dem Thema klar zu werden; danach müsse dann jede der autonomen Ortskirchen entscheiden, welche Konsequenzen sie aus der Positionsbestimmung der anderen Kirchen ziehe. Bischof Ring zeigte sich dabei vor dem Hintergrund der Erfahrungen in der deutschen Kirche sehr optimistisch: „In unserer Kirche muss sich heute niemand mehr verstecken. Wir können homosexuelle Pfarrerinnen und Pfarrer in Gemeinden schicken, ohne dass dies große Probleme bereitet. Das hätte ich vor noch nicht so vielen Jahren nicht gedacht.

Eine Diakonin für St. Willibrord – Ein Fest in zwei Teilen

Wenn man freiwillig und gut gelaunt an einem Samstag früh morgens aufsteht, muss es dafür schon einen besonderen Grund geben. Eine Delegation unserer Gemeinde hatte so einen Anlass. Um 7.27 Uhr begann unsere Reise mit der Deutschen Bundesbahn mit dem Ziel Bonn. Wie sie merken, war ich mit von der Partie und möchte all jenen Gemeindemitgliedern berichten, die am Samstag, den 24. Juni nicht mitfahren und/oder am 09. Juli nicht mitfeiern konnten. Aber fangen wir der Reihe nach an.

Unsere Delegation fuhr unter Leitung von Pfarrer Siegfried Thuringer mit der Deutschen Bundesbahn nach Bonn, was hin und wieder an sich schon ein Abenteuer sein kann. Aber außer zahlreichen feuchtfröhlich-feiernden Mitreisenden gibt es über die Bahnfahrt nichts weiter zu berichten und so kamen wir pünktlich in Bonn an.

Den besagten besonderen Grund haben Sie wohl schon, aufgrund des Titels dieses Berichtes, erraten. Ja, Dr. Liesel Bach wurde am 24. Juni in der Namen Jesu Kirche, gemeinsam mit Elizabeth Dudley (Gemeinde Hannover) und Marion Leiber (Gemeinde Kempten / Immenstadt) in einem feierlichen Gottesdienst von Bischof Matthias zur Diakonin geweiht. Selbstverständlich waren wir nicht nur freudig Mitfeiernde, sondern mischten aktiv, je nach Amt, Talent und Tatkraft, wie es in unserer Kirche und Gemeinde üblich ist, mit.

Pfarrer Siegfried Thuringer, Dirk Faulbaum (Priester im Ehrenamt) waren Mitzelebranten im Gottesdienst, Beate Hesse-Engl (Mitglied im Kirchenvorstand) trug in freier Rede das Votum der Gemeinde vor und kümmerte sich gemeinsam mit Petra Wulst nach dem Gottesdienst um das leibliche Wohl der Feiernden. Pfarrvikar Thomas Mayer leitete die Schola, also die Damen und Herren unseres Projektchores mit Verstärkung aus der Gemeinde Hannover. Ach ja und ich, Timo Neudorfer (Kantor), tat was ich meist in den Gottesdiensten unserer Gemeinde tue, ich sang den Antwortpsalm.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen Dr. Liesel Bach, Elizabeth Dudley und Marion Leiber, die mit der Weihe zu Diakoninnen, wie es heißt,  in den Dienst genommen werden. Was das bedeutet hat Bischof Matthias Ring in seiner amüsant/hintergründigen Predigt über das Bodenpersonal Gottes erklärt. Er richtet seinen Blick auf die „besondere Verantwortung der Geistlichen“, da sie „Repräsentanten der Botschaft, die der Kirche aufgetragen ist“ sind. Sie legen, so Bischof ­Matthias, zwar durch ihre Predigten Zeugnis davon ab, aber am Ende geschieht es vor allem durch ihr Leben, das Einstehen für die Botschaft Jesu mit der ganzen Person. Mit den Worten von Robert Musil „Für-Menschen und In-Menschen“ spitzte Bischof Matthias seine Ausführungen, also worauf es wirklich ankommt, nochmals zu: „Der Für-Mensch lebt für den Frieden, für die Liebe, für die Gerechtigkeit, aber er lebt nicht im Frieden, in der Liebe, in der Gerechtigkeit. Dass er für etwas eintritt, ist ein Zeichen der Entfremdung von dem, wofür er eintritt. Denn – so Musil – lebte er im Frieden, würde er Frieden ausstrahlen und müsste nicht für den Frieden sein. Durch sein Leben würde sich der Frieden verbreiten.“ Das heißt zusammengefasst: Lebe ich das Amt oder fülle ich eine Rolle aus, oder theologisch ausgedrückt, „Leben wir in Christus, im Evangelium, im Reich Gottes?“ Mit dem Wunsch, dass es den drei Weihekandidatinnen immer wieder gelingt, „aus dem zu leben und in dem leben, was Sie glauben“, beschloss Bischof Matthias seine Predigt.

Nach der sehr kurzweiligen Predigt wurden die Kandidatinnen vorgestellt und die Voten von Synodalvertretung, Ausbildungsleitung und der Gemeinde vorgetragen. Damit wurde bestätigt, dass sie sowohl menschlich als auch theologisch das Zeug für Ihren Dienst haben. Vor der eigentlichen Weihe wurde nochmals der Auftrag des Amtes skizziert und Dr. Liesel Bach bekundete mit den beiden anderen Kandidatinnen vor der versammelten Gemeinde ihre Bereitschaft, dieses Amt der Diakonin zu übernehmen.  Zur Weihe gehört es, dass die Gemeinde mit der Heiligenlitanei und Fürbitten für die Weihe­kandidatinnen und die ganze Kirche betet. Im gefühlt subtropischen Klima der Namen-Jesu-Kirche lagen die Kandidatinnen während der Litanei auf dem Boden. Was wohl, bekleidet mit einer Albe, eine eigene kleine Herausforderung darstellte. Die Schola sang im Wechsel mit der Gemeinde die Litanei, wo mir der eine oder andere Name nicht ganz geläufig war – oder kennen sie Phöbe und Olympia oder Alberto Ramento?

Im Anschluss folgten quasi als Höhepunkt die Handauflegung und das Weihegebet. Als Zeichen ihres Amtes erhielten die Diakoninnen die Stola, die quer getragen wird, und die Dalmatik, das Übergewand. Danach überreichte ihnen Bischof Matthias das Evangeliar als Zeichen für den Auftrag, stets Gottes Wort zu verkünden.

Mit der Eucharistiefeier, in der die drei neuen Diakoninnen ihren Dienst taten, wurde der Gottesdienst fortgesetzt und nach ca. zwei Stunden schloss die Messe mit dem bischöflichen Segen und der Einladung zum Stehempfang bei Sekt, Saft, Wasser und Brezen.

Klar herzten und gratulierten wir unserer neuen Diakonin Dr. Liesel Bach und stießen auf das Wohl der drei Damen an und nutzen die Gelegenheit, die eine oder den anderen Altkatholikin bzw. Altkatholiken kennen zu lernen. Am frühen Abend rief aber der Bahnhof und wir mussten zur Heimfahrt aufbrechen. Bewegt und fröhlich, die eine oder der andere auch etwas müde, aber mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck fuhren wir zurück nach München.

Der zweite Teil:

Der Weihe in Bonn folgte zwei Wochen später die Einführung von Dr. Liesel Bach als Diakonin in die Gemeinde München. Und was für ein Zufall, der Einführungsgottesdienst fiel genau mit dem alljährlichen Gemeindefest zusammen.

Die Kirche war vollbesetzt, die Geistlichkeit in voller Stärke anwesend, die Ministranten zahlreich und der Chor war sangesbereit, und für die Kinder gab es einen eigenen Wortgottesdienst. Besonders an diesem Gottesdienst war in alt-katholischer Tradition die ökumenische Weite. Es feierten mit uns Vertreterinnen und Vertreter der römischen und evangelischen Geschwisterkirchen und gratulierten am Ende des Gottesdienstes in ihren Grußworten Dr. Liesel Bach zu ihrem neuen Amt. Zu Beginn des Gottesdienstes erklärte Dr. Liesel Bach, dass sie sich der Utrechter Erklärung der alt-katholischen Kirchen verpflichtet weiß, und wurde vom Pfarrer Thuringer und Mitgliedern des KV für ihren neuen Dienst gesegnet. Anschließend ­verrichtete sie im Gottesdienst das erste Mal ihren liturgischen Dienst. Sie strahlte bei dem, was sie, tat Freude aus, da war von Nervosität, wie man doch vermuten könnte, keine Spur. Bei Ihrer Predigt als Diakonin war kein Husten, Räuspern oder Umherrutschen zu hören. Im Evangelium vom Tage verspricht Jesus denen Ruhe, die sein Joch auf sich nehmen. In der Predigt versuchte sie herauszufinden, wo der Zusammenhang zwischen dem Joch und der Ruhe ist. Sich von Jesus als die oder der annehmen lassen, die wir sind, und aus diesem Wissen Freude und Motivation zu schöpfen war dabei der Kerngedanke.

Am Ende dieser Feier folgten die schon erwähnten Grußworte unter anderem auch im Namen der Gemeinde und des Kirchenvorstandes. Anneliese Harrer (Vorsitzende des Kirchenvorstandes) brachte in ihrem Grußwort besonders ihre Freude zum Ausdruck, dass nun eine Frau als Diakonin ihren Dienst in und für unsere Gemeinde leistet, was von den Gottesdienstbesuchern mit großem Beifall bestätigt wurde.

In dieser Hochstimmung und mit Gottes Segen endete der Festgottesdienst und es folgte das Gemeindefest. Viele Helferinnen und Helfer verwandelten  den Gemeindesaal  in einen Festsaal und zauberten ein leckeres Buffet. Dr. Liesel Bach schüttelte viele Hände und freute sich über die zahlreichen Glückwünsche zum neuen Amt. Mit einem Toast auf Dr. Liesel Bach wurde das Buffet eröffnet und wie man so schön sagt, der gemütliche Teil der Feier begann.

Ein Fest in zwei Teilen und doch ein großes Fest für unsere Gemeinde liegen nun hinter uns. Dabei wurde mir wieder einmal deutlich, welche Freude, welches Engagement und welch ein Glaube in unserer Gemeinde gelebt wird. Menschen wie Dr. Liesel Bach werden auf ihrem Weg der Berufung, die Botschaft des Evangeliums zu leben, in unserer Gemeinde gestärkt, aber auch gefordert, und so können wir uns freuen, die vor uns liegende Wegstrecke als Gemeinde mit unserer Diakonin Dr. Liesel Bach gemeinsam zu gehen.

Timo Neudorfer

Nachlese – Bistumssynode

60. ordentliche Bistumssynode

Vom 29. September bis 2. Oktober 2016 tagte in Mainz die 60. ordentliche Bistumssynode, an der dieses Mal zahlreiche Münchner als ordentliche Mitglieder teilnahmen: Neben Pfarrer Siegfried Thuringer und den drei gewählten SynodalInnen Liesel Bach, Martin Jautz und Manfred Schmuck war diesmal auch Pfarr­vikar Thomas Mayer als Mitglied der ständigen Geistlichkeit stimmberechtigt, Dirk Faulbaum und Peter Priller waren als Vertreter der Geistlichen im Ehrenamt auf der Synode und Anneliese Harrer als Mitglied der Synodalvertretung. Und dabei hatten wir auf dieser Synode gar keine eigenen Anträge gestellt…

Neben den 49 Anträgen gab es auch Zeit für die inhaltliche Arbeit. Nach der feierlichen Eröffnung befasste sich die Synode am ersten Abend mit einer ganzen Reihe von Anträgen zum Thema „Frieden“. Dabei wurde beschlossen, dass die alt-katholische Kirche ver­suchen wird, Frieden als ein Hauptthema in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen zu verankern und als Kirche Mitglied im Bündnis „Aufschrei, stoppt den Waffenhandel“ wird. Die nächste Synode wird sich einen ganzen Tag Zeit nehmen, um sich mit dem Thema Frieden zu beschäftigen.

Auf dieser Synode wurden zwei halbe Tage mit dem Themenbereich „Ehe, Sakrament, Partnerschaft“ gefüllt. Nach zwei Impulsreferaten von Bischof Dr. Matthias Ring und Prof. Dr. Andreas Krebs wurden in Kleingruppen einzelne Themen vertieft. Die Ergebnisse dieser Arbeiten wurden dann am nächsten Tag vorgestellt. Details dazu sind in der Novemberausgabe von Christen heute zu finden, die Impulsreferate sind auf der Website des Bistums zum Download verfügbar oder können über das Pfarrbüro angefordert werden.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Vorstellung der diakonischen Projekte aus den einzelnen Gemeinden, in der auch Thomas Mayer für uns das Projekt mit den Flüchtlingskindern in der Landsberger Straße vorstellte. Es gibt eine große Zahl von unterschiedlichen Projekten in den verschiedenen Gemeinden, von der Einzelflüchtlingsbetreuung bis zur Unterstützung von Projekten in Afrika. Hier wäre mehr Zeit für einen Austausch mit Gemeinden, die ähnliche Projekte haben, wünschenswert gewesen.

Aus der Vielzahl der Anträge will ich nur drei herausgreifen, die wir auch schon vor der Synode bei der Gemeindeversammlung bzw. im Gartenhausgespräch besprochen haben, vollständigere Berichte sind, wie gesagt, in Christen heute 11/2016 zu finden.

Auf der letzten Synode hatte die Gemeinde München einen Antrag gestellt, die Möglichkeit der Errichtung einer Filialgemeinde in der Synodal- und Gemeindeordnung zu verankern. Auf der letzten Synode wurde diese grundsätzlich begrüßt und durch eine Veröffentlichung im Amtsblatt vorläufig in Kraft gesetzt. Auf dieser Synode wurde der Paragraph noch durch eine formale Definition der Auflösung der Filialgemeinde ergänzt und verabschiedet.

Der Antrag zur Neuregelung des Beitrittsverfahrens, der vom Landessynodalrat Bayern gestellt wurde, wurde ebenfalls angenommen. Damit ist die Zustimmung des Kirchenvorstands zu einem Beitritt nicht mehr notwendig, der Beitritt gilt als vollzogen, sobald der zuständige Seelsorger bzw. die zuständige Seelsorgerin den Beitrittsantrag entgegengenommen und gegengezeichnet hat.

Die Anträge zum Ordensrecht wurden am späten Samstagsabend verhandelt. Die Ausgangslage zu diesem Thema war insofern kompliziert, als dass neben den beiden Anträgen, die der Synode vorlagen, auch noch 2 Anträge aus der letzten Synode neu verhandelt gehörten. Diese vier Anträge bildeten drei unterschied­liche Möglichkeiten ab, nämlich

1.         gar kein Ordensrecht zu schreiben,

2.         einen weit gefassten Rahmen zu definieren, der die Anerkennung für unterschiedliche Formen von gemeinsamen geistlichen Leben möglich macht, oder

3.         ein klassisches Ordensrecht zu schreiben, wie es das bei unseren römisch-katholischen Geschwistern gibt.

Die Synode hat dann eine Grundsatzentscheidung dafür getroffen, einen weit gefassten Rahmen zu definieren. Die eigentliche Ordnung muss nun auf Basis dieser Entscheidung geschrieben werden, und kann dann hoffentlich auf der nächsten Synode verabschiedet werden.

Hier wurde, wie auch bei anderen Anträgen, deutlich, wie sehr sich die Synodalvertretung bemüht hat, die Anliegen der Anträge zu verstehen und ernst zu nehmen. Das empfand ich als wirklich angenehm. Ebenso gefiel mir, dass es auch Zeit für inhaltliche Arbeit gab und wir uns nicht ausschließlich mit Anträgen befassen mussten.

Dr. Liesel Bach

Jubiläen in München

Gleich dreimal gab es im Juni und Juli Grund zum Feiern:

Am 04. Juni 2016 feierte unsere Filial­gemeinde Bad Tölz ihr 20-jähriges Bestehen. Die Feierlichkeiten begannen mit einem Festgottesdienst mit Bischof Dr. Matthias Ring und vielen Gästen aus Politik, Ökumene und den Nachbargemeinden in der festlich geschmückten Tennerkapelle.

Dort hingen Bilder aus dem Gemeindeleben von der Decke, ein schwebendes Fotoalbum, das nach dem Gottesdienst zum Anschauen und Bestaunen einlud.

Dunkle Wolken dräuten, aber das Wetter blieb stabil, bis sich alle Gäste im evangelischen Gemeindehaus in Bad Tölz versammelt hatten, wo es nach einem Empfang und leckerem Eintopf bayerischen Volkstanz zum Mitmachen gab.

Am 29. Juni war der 25. Jahrestag der Priesterweihe von Pfarrer Siegfried Thuringer (München) und Kurat Peter Priller (Bad Tölz). Peter Priller feierte am 2. Juli mit einem Festgottesdienst in der Leonhardikirche in Dietramszell. Die Rokokokirche bildete einen passenden ­Rahmen für die kleine Orgelsolomesse von Joseph Haydn. Anschließend waren alle zu einem gemütlichen Abend mit Jazzmusik und Brotzeit im Gasthof Peiß in Dietramszell eingeladen.

Siegfried Thuringer feierte am 3. Juli im Gemeindegottesdienst in St. Willibrord in München, der vom Projektchor unter der Leitung von Pfarrvikar Thomas Mayer mit Liedern von H. Oosterhuis, T. Mayer sowie Teilen des „Communion Service in F“ von Harold Darke gestaltet wurde. Anschließend waren alle zum Gartenfest in den Pfarrgarten in der Adalbertstraße eingeladen. 

Ein Bindeglied zwischen beiden Feiern waren die Interviewpredigten, in denen die beiden Jubilare sich gegenseitig nach ihren Primiz­sprüchen und ihrer heutigen Haltung dazu befragten.

Peter Priller hatte den Vers „Lasst euch mit Gott versöhnen“ (vgl. 2 Kor 5,20) aus dem zweiten Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth ausgewählt. Dabei ist ihm die Aussöhnung von Gegensätzen im Menschen und auch in der Gesellschaft bleibend wichtig.

Siegfried Thuringer hatte einen Vers aus dem 1. Brief des Paulus an die Gemeinde in Thessaloniki gewählt: „Wir sind euch zugetan und wollen euch nicht nur am Evangelium Gottes teilhaben lassen, sondern auch an unserem eigenen Leben“ (vgl. 1 Thess 2,8). Dazu sagte er, dass für ihn Begegnungen mit Menschen für sein Glaubensleben prägend waren und sind.

Auf der Jubiläumsfeier in Bad Tölz zitierte Pfarrer Thuringer in seiner Rede den Pastoraltheologen Paul M. Zulehner. Dieser stellte im Hinblick auf Institutionen einmal etwas ­sarkastisch fest, dass wenn die Visionen schwächer würden oder verloren gingen, man anfange Jubiläen zu feiern.

Deshalb durfte die Frage nach den Visionen auch bei den Priesterjubiläen nicht fehlen. Die Versöhnung in der Gesellschaft und im Einzelnen ist offensichtlich heute nötiger denn je. Zu dieser Versöhnung können hoffentlich Begegnungen, und die Gemeinschaft, die beim Feiern in Kirche und im Gasthaus bzw. Gartenhaus zum Ausdruck kamen, beitragen.      


Dr. Liesel Bach

Historisches

Jugendleiterkurs 2015/16

An drei verschiedenen Wochenenden im Oktober 2015, im Januar und im Mai 2016 fand ein Kurs zur Jugendleiterausbildung organisiert von Daniela und Florian Weiß und Thomas Mayer mit 4 Teilnehmern statt. Hierbei wurden uns die verschiedenen Inhalte, die zum Erlangen der Juleica (Jugendleitercard) nötig sind, beigebracht und anhand von praktischen Beispielen erklärt. Neben den Inhalten stand allerdings auch besonders der Spaß am gemeinsamen Verbringen eines Wochenendes im Vordergrund. Die Juleica verschafft ihren Inhabern Vorteile z. B. bei Museumsbesuchen, allerdings muss man, um diese beantragen zu dürfen, mindestens 16 Jahre alt sein und zusätzlich noch einen zweitägigen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren. Insgesamt hatten alle Beteiligten unterhaltsame und interessante Wochenenden und wir Teilnehmer möchten uns für die Unterstützung und Organisation besonders beim Landessynodalrat ­Bayern und der Gemeinde München.
            Daniel Brieger

Festtage am 10. und 11. Januar 2015 zum 125. Todestag Ignaz von Döllingers

Das Bistum und die Gemeinde München haben den 125. Todestag von Ignaz von Döllinger zum Anlass genommen, am 10. und 11. Januar des großen Kirchenhistorikers und geistlichen Wegbereiters und Wegbegleiters des Alt-Katholizismus zu gedenken. Dieses Jubiläum wurde mit vielen Gästen aus anderen alt-katholischen Gemeinden, aber auch aus der Ökumene gefeiert.

Am Samstagvormittag bestand die Möglichkeit zu einem Stadtspaziergang auf den Spuren Döllingers, der von Dr. Liesel Bach vorbereitet wurde. Mehr als 40 Personen gingen in mehreren Gruppen bei strahlendem Wetter den Spuren Döllingers im München des 19. Jahrhunderts nach – nicht nur zu Arbeitsstationen wie die Universität, die Staatsbibliothek und die Theatinerkirche, und zu wichtigen Orten der alt-katholischen Bewegung, wie der Nicolaikirche und der ersten eigenen alt-katholischen Kirche in der Kaulbachstraße, sondern auch zum Standort des Wohnhauses und in den englischen Garten, der für Döllinger ein wichtiger Ort zur Erholung und für Gespräche war.

Am Nachmittag schloss sich ein Festakt in St.  Willibrord an, bei dem Prof. Dr. Angela ­Berlis (Bern) Döllinger in Briefen und Zitaten von ihm und seinen Freunden vorstellte. Dabei wurde nicht ausschließlich der Gelehrte, der Kirchenkritiker, die Person des öffentlichen Lebens in den Vordergrund gestellt, sondern der Mensch Ignaz Döllinger mit vielen unterschiedlichen Facetten. Der Festakt wurde von Vikar Thomas Mayer mit Werken von Franz Lachner, einem Zeitgenossen Döllingers, an der Orgel begleitet. Anschließend wurde im Döllingersaal (sic!) zu einem von vielen Helfern vorbereiteten Empfang eingeladen.

Der Festgottesdienst mit Bischof Dr. Matthias Ring am Sonntag, der Gang zum Grab, der im Schneetreiben stattfand, und ein gemeinsames Mittagessen rundeten das Jubiläum ab.

Firmvorbereitung und Firmung


Sechs Jugendliche aus unserer Gemeinde wurden am 16. November durch Bischof Dr.  Matthias Ring in St. Willibrord gefirmt: Daniel, Vincenz, Niklas, Luise, Charlotteund Luis.

Firmunterricht. Ein Wort, eine Sache, auf die ich mich Anfangs gar nicht freute. Schon das Wort „Unterricht“ löste in mir dieses Widerstreben aus. Doch ich ließ mich drauf ein, zum Glück.

1. Lektion: Komme rechtzeitig zur U-Bahn Station Michaelibad, von dort geht es los nach Abtschlag. Seltsamer Anfang, denn wir fuhren ca. 3 Stunden in einem Kleinbus immer tiefer in die Einöde. Ja, Abtschlag liegt irgendwo ganz weit weg von einem Handymast, und ist der Inbegriff für die „süßen kleinen Bauerndörfer“ –so ganz ab vom Schlag eben! Drei Wochenenden verbrachten wir zusammen mit einer Gemeinde aus Regensburg dort, hatten viel Spaß und lernten so nebenbei alles über die Firmung und Gott und die Welt, all das aber auf eine lockere Art, indem wir spazieren gingen, kreativ wurden, gemeinsam einen Film anschauten (und später über diesen diskutierten) und offen über die Kirche und den Glauben sprachen. Gemeinsam mit neuen Freunden lachten und kochten wir, und bereiteten Sonntags den Gottesdienst vor. So ganz anders als Unterricht. Und als sich das letzte Wochenende dem Ende zuneigte, waren alle traurig, dass es nun vorbei ist und erfüllt mit neuen Perspektiven, Denkanstößen, der Vorfreude auf die baldige Firmung und einer Menge an schönen Erinnerungen. Wir fuhren nach Hause, zurück ins Leben, doch wir alle hatten neue Freunde gefunden und uns verband die Zeit in der Gemeinschaft. Wir hatten das selbe Ziel vor Augen: Die Firmung. Und natürlich ein Wiedersehen.

Charlotte

Bistumssynode 2014


Vom 2. bis 5. Oktober 2014 fand in Mainz die 59. Ordentliche Bistumssynode statt. Dabei wurden insgesamt 61 Anträge vorgelegt, die sich in fünf große Themenkomplexe (Personal, Finanzen, Ordnungen und Satzungen, Kommissionen und weitere Themen) aufteilten, wobei eine Vielzahl der Anträge sich um Änderungen in unserem Recht drehten, um die Synodal- und Gemeindeordnung auf einen aktuellen Stand zu halten. Außerdem gab es Wahlen zur Synodalvertretung, in die Anneliese Harrer wiedergewählt wurde, und für die verschiedenen Gremien auf Bistumsebene, wie die Finanz- und Rechtskommission.

In einem Gartenhausgespräch im September hatten wir aus den Anträgen einige Themen besprochen, die für unsere Gemeinde besonders interessant sind. Hier will ich kurz einige der Ergebnisse darstellen.

So hatte die Gemeinde München einen Antrag zur Gründung von Teilgemeinden gestellt, der auf der Synode angenommen wurde. Dabei geht es darum, der Situation, so wie sie bei uns aktuell im Bezug auf Bad Tölz weitgehend schon gelebt wird, auch einen rechtlichen Rahmen zu geben. In dem Antrage wird festgelegt, welche Randbedingungen für einen solche Teilgemeinde gelten, d.h. auf welches Gebiet sie sich erstreckt, dass sie mehr sein muss als eine Gottesdienststation, sondern wesentliche Aspekte des Gemeindelebens selbstständig abdeckt, das sie das Recht hat, eigene Konten zu führen und eigene Teilgemeindeversammlungen abzuhalten. Neu ist die Idee, dass die Teilgemeinde einen Beirat, der das Gemeindeleben vor Ort unterstützt, wählen kann. Die Teilgemeinde soll in den Bereichen, in denen sie selbstständig handeln kann, dazu auch befähigt werden, in den Bereichen, in denen das Kirchenrecht betroffen ist, wie z.B. beim Führen von Matrikelbücher oder bei der Wahl des Kirchenvorstands, bleibt sie auch weiterhin Teil der Gesamtgemeinde.

In einem anderen Antrag ging es darum, die Wahlordnung für den Kirchenvorstand zu verändern, dabei bekam der Vorschlag der Rechtskommission jedoch keine absolute Mehrheit, so dass es keine Änderung des geltenden Rechts gibt. Das Thema wird auch auf der nächsten Synode wohl nochmals besprochen werden. Der Antrag, die Dauer der Wahlperiode für Kirchenvorstände von 6 auf 4 Jahre zu verkürzen, ist nicht angenommen worden, so dass es bei den 6 Jahren bleibt, wobei alle 3 Jahre die Hälfte des Kirchenvorstands neu gewählt wird.

Die Anträge zur Definition einen Ordensrechts wurden nicht behandelt, sondern auf die nächste Synode vertagt. Es gab zwei völlig verschiedene Ansätze, einen der Rechtskommission, einer der bayerischen Pastoralkonferenz, so dass die Diskussion wahrscheinlich wirklich zeitaufwändig geworden wäre.

Ein anderer Vorschlag der bayerischen Pastsoralkonferenz bezog sich auf die Gründung einer Kommission, die sich mit dem alt-katholischen Verständnis des Ehesakraments beschäftigen sollte. Die Kommission selbst wurde abgelehnt, doch hat der Bischof zugesagt, dass Thema auf vielen unterschiedlichen Ebenen im Bistum anzusprechen, so das ein Diskussionsprozess dazu in Gang kommt.

Der Bischof berichtete von den Ergebnissen des Dialogs der Utrechter Union mit der Kirche von Schweden. Der Abschlussbericht dieses Dialogs empfiehlt das Feststellen der vollen kirchlichen Gemeinschaft zwischen der Utrechter Union und der Kirche von Schweden. Die Synode hat beschlossen, den Bischof zu bitten, sich dafür einzusetzen. Da es in München auch eine schwedische Gemeinde gibt, kann es sein, dass sich dadurch für uns neue ökumenische Kontakte ergeben.

Leider gab es nur wenig Zeit, um Themen zu diskutieren, die nicht direkt im Recht verankert waren.

Schon bei den Berichten der Kommission war eine gewisse Müdigkeit spürbar, und auch die „weiteren Themen“ , die oft gesellschaftliche Relevanz hatten, wurden eher kurz diskutiert., Es wurde ein Arbeitskreis beschlossen, der Themen der sozialen Gerechtigkeit aufgreifen will, ein Antrag, der die Bundestagsabgeordneten auffordert, sich dafür einzusetzen, dass Waffenexporte im Bundestag – und damit öffentlich – diskutiert und beschlossen werden, wurde angenommen. Zum Thema „Missbrauch“ lag eine Stellungnahme der Rechtskommission vor. Hier wird die Synodalvertretung Experten berufen, die gemeinsam überlegen, wie Richtlinien für unsere Kirche aussehen können.

Insgesamt war die Synode durch viel Arbeit und lebhafte Diskussionen geprägt. Angesichts der vielen Anträge erinnerte uns der Bischof im Eröffnungsgottesdienst daran, dass wir Synode auch feiern. Das wurde in den gemeinsamen Gottesdiensten, und in den informellen Treffen, wie der abendlichen Synodennachbereitung bei Dr. Flotte (einem Gasthaus in Mainz) sichtbar.

Priesterweihe und Primiz

Bei strahlendem Wetter fand am Pfingstsamstag, dem 18. Mai 2013 in St. Willibrord in München die Priesterweihe unsers Vikars Thomas A. Mayer statt. Zahlreiche Gäste und Gemeindemitglieder feierten gemeinsam mit dem Bischof und vielen Priestern den Weihegottesdienst. Dass die Kirchenmusik eine von Thomas’ besondern Begabungen ist, klingt schon in seinem Weihespruch „Aber du bist heilig, der du lebst in den Lobgesängen Israels“ an, und es wurde auch im Gottesdienst durch die Musik, wie z.B. dem Halleluja-Ruf von Thomas Tallis, deutlich. Nach dem Gottesdienst und den Grußworten, bei denen unter anderem auch der Bürgermeister von Riedenburg und die bayerische Bierkönigin sprachen, wurde zu einem Empfang im Döllingersaal geladen. Eine feier­liche Vesper bildete den Abschluss der Feierlichkeiten. Am Pfingstsonntag fand dann in München die Primiz statt, und auch in der Teilgemeinde Bad Tölz wurde Nach-Primiz gefeiert, an Fronleichnam, dem Danktag für die Eucharistie.

Katholisch und politisch! – Oder lieber nicht?

 Studientag mit Bischof Dr. Matthias Ring

In München trafen sich 35 Interessierte aus dem bayerischen Dekanat am 19.01.13 des neuen Jahres, um zusammen mit Bischof Matthias das Thema „Alt-Katholische Kirche und Politik“ zu diskutieren. Auf unterschiedlichste Weise – durch Vortrag, Gespräch, Präsentation, Textlesung, Gruppenarbeit – versuchten die Teilnehmer sich dem Thema zu nähern. Ausgangspunkt waren Texte der alt-katholischen Bischöfe Kreutzer und Moog aus den Jahren 1913 und 1929. Der in ihnen erkennbare Versuch, die alt-katholische Kirche aus den damaligen Politik-Wirren und -Fragen herauszuhalten, führte zum Gespräch über Luthers Lehre von den zwei Reichen und gab wichtige Impulse. Immer wieder wird zwar heute gefordert, dass sich die alt-katholische Kirche stärker mit gesellschaftspolitischen Themen befassen und auch entsprechend Stellung beziehen soll, gleichzeitig aber wünschen sich Alt-Katholikinnen und ­Alt-Katholiken immer noch eine Kirche, die nicht bei allen möglichen Fragen festlegt, was vom Evangelium her die einzig richtige Antwort sei.

Im Lauf des Studientags wurde immer klarer, dass die Zielrichtung alt-katholischer Erklärungen und Impulse nicht die Teilhabe an machtpolitischen Einflüssen und Entscheidungsprozessen sein soll, sondern die Verdeutlichung der Aspekte und Folgen einer anstehenden Entscheidung. Es soll nicht Menschen die politische Entscheidung vorbestimmt oder abgenommen, sondern verdeutlicht werden. Die Fragen heutiger Politik sind dabei so komplex, dass sie nicht einseitig und simpel durch Bibelzitate abgeleitet werden können.

Die Anwesenden waren sich einig, dass die Alt-Katholische Kirche in Deutschland in diesem Sinne mehr zum Politischen beitragen könnte und sollte, als es momentan geschieht. Dazu wurde sowohl der Weg von „Denkschriften“ diskutiert, wie ihn die Evangelische Kirche Deutschlands geht, wie auch die Neubelebung von „Positionspapieren“, wie sie die Alt-Katholische Kirche zum Beispiel in den achtziger Jahren schon einmal herausgab. Dabei ginge es auch heute um Impulse, die glaubwürdig (an eigenem Tun ablesbar), sachkundig (fundiert und auf Theologie bezogen), weise (unpolemisch und spirituell) sind und ohne Bevormundung die Staatsbürger in ihrer Selbstverantwortung ernst nehmen. Aus Sicht unserer Grundwerte (Christusbotschaft und Glaube der Alten Kirche) sollte der Denkzusammenhang politischer Fragen punktuell erweitert beziehungsweise ergänzt werden.

Am Ende dankten die Anwesenden dem Bischof für seine engagierte Gesprächsleitung und den Mitgliedern der Münchner Gemeinde für ihre Gastfreundlichkeit.

Harald Klein

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